Kölsche Kaviar
Frische Blutwurst mit Zwiebeln, Butter und Röggelchen – kein Kaviar, sondern deftiger kölsche Klassiker.
🥘 Speise · VorspeisenAchtung: Kein Kaviar!
Der »Kölsche Kaviar« ist ein weiterer kölscher Stammtischscherz: Statt edler Störeier landet Flönz auf dem Teller – die frische Blutwurst, die auf Kölsch so heißt und in Brauhäusern zum festen Repertoire gehört.
Woher der Name kommt
Genau wie beim Halve Hahn steckt ein Wortspiel dahinter. Was andernorts als deftig oder gewöhnungsbedürftig gilt, feiern Kölner mit Stolz als Delikatesse – und nennen sie scherzhaft nach dem teuersten Luxus der Küche. Ob der Name zuerst in einer Gaststube fiel oder am Stammtisch entstand, ist nicht mehr nachzuvollziehen. Fest steht: Kölsche Kaviar fehlt auf keiner ernsthaften Brauhauskarte.
Was auf den Teller kommt
Wir servieren Flönz in Scheiben – frisch vom Metzger, nicht geräuchert, damit die Wurst ihre kräftige, leicht würzige Note behält. Dazu Zwiebelringe, Butter, Senf und ein Röggelchen; wer mag, bekommt noch eine saure Gurke.
Alles passt zu einem frischen Kölsch – als Vorspeise, als Happen zum Teilen oder als kräftiger Auftakt vor Himmel un Ääd, wo die Blutwurst ohnehin die Hauptrolle spielt.
Enthält Gluten.
Frisch zubereitet nach überliefertem Rezept